Mittwoch, 9. April 2008
Politik im Dialog
bashar, 20:36h
Es ist schön zu sehen, dass der Staat den Mitgliedern des Deutschen Bundestages (MdB) mittlerweile eine eigene Emailadresse spendiert hat.
Leider nutzen diese Möglichkeit nicht alle Abgeordneten, um mit ihrem Wahlvolk in Kontakt zu treten.
So habe ich am 26.2. Herrn Dr. Scheer (SPD) eine kritische Mail mit einer Frage zu einem seiner Interviews im Stern zum Thema "Hessenwahl" an seine Bundestagsadresse geschrieben. Leider scheint sein Büro so überlastet zu sein, dass eine Antwort bis heute ausgeblieben ist.
Warum nennen sich die MdBs eigentlich Volksvertreter? Impliziert der Begriff nicht auch, dass sich das Volk mit seinen Sorgen und Nöten an seine gewählten Vertreter wenden kann?
Ich würde mich freuen, wenn es noch Politiker geben würde, die sich dem Dialog mit dem gemeinen Wahlvolk nicht verschließen.
Leider nutzen diese Möglichkeit nicht alle Abgeordneten, um mit ihrem Wahlvolk in Kontakt zu treten.
So habe ich am 26.2. Herrn Dr. Scheer (SPD) eine kritische Mail mit einer Frage zu einem seiner Interviews im Stern zum Thema "Hessenwahl" an seine Bundestagsadresse geschrieben. Leider scheint sein Büro so überlastet zu sein, dass eine Antwort bis heute ausgeblieben ist.
Warum nennen sich die MdBs eigentlich Volksvertreter? Impliziert der Begriff nicht auch, dass sich das Volk mit seinen Sorgen und Nöten an seine gewählten Vertreter wenden kann?
Ich würde mich freuen, wenn es noch Politiker geben würde, die sich dem Dialog mit dem gemeinen Wahlvolk nicht verschließen.
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Donnerstag, 6. März 2008
Die 3 Kasten...
bashar, 14:34h
Die aktuelle demografische Entwicklung in Deutschland steuert auf eine Gesellschaft zu, in der die sozial-schwache Schicht den Großteil des Nachwuchses stellt, während die Akademiker-Schicht immer seltener, immer weniger und immer später Kinder bekommt.
Die Arbeiter sterben also aus, während in die arbeitslose Schicht immer mehr Kinder hineingeboren werden, die nie gelernt haben, zu arbeiten.
Die Lösung dieses Problems könnte aus dem Indischen kommen. Deutschland führt das Kastensystem ein. Künftig wird es also 3 Kasten geben:
1) Arbeiter
2) Gebärer
3) Betreuer
Die Arbeitende Kaste entspräche den heutigen Arbeitnehmern. In dieser Kaste ist es üblich zu arbeiten und eher ungewöhnlich - aber nicht verboten - Kinder zu haben. Diese Kaste ist zur Bereitstellung aller Waren und Dienstleistungen für alle Kasten verantwortlich.
Die Gebärende Kaste rekrutiert sich aus Frauen aus der Unterschicht, die kein Interesse an geregelter Arbeit haben. Wie der Name schon sagt, sind diese Frauen ausschließlich für die Geburt der Kinder zuständig und werden dafür von den Arbeitern mit allem Lebensnotwendigen versorgt.
Die Betreuende Kaste würde von den heutigen Sozialpädagogen und Erziehern gestellt. Dieser Kaste fließt die meiste Verantwortung zu. Sie entscheidet über die Väter für die Gebärer und zieht die Kinder auf. Auch diese Kaste wird von den Arbeitern versorgt.
Die Betreuer suchen also aus allen Kasten passende Väter für die Gebärer aus. Für einen ausgesuchten Vater ist es dann auch Pflicht ein Kind zu zeugen. Die Verantwortung für das Kind liegt dann bis zur Geburt bei den Gebärern, im Anschluss bei den Betreuern. Der biologische Vater wird keinen weiteren Kontakt zu diesem Kind haben und trägt auch keine wie auch immer geartete Verantwortung.
Die Selektion von Vater und Mutter durch die Betreuer stellt die optimale Weitergabe von Genen zur allgemeinen Verbesserung der Menschheit sicher. Dies entspricht der darwinistischen Auslese, die wir mit Erreichen der Zivilisation weitgehend aufgegeben haben.
Die Betreuer ziehen das Kind auf und entscheiden ab einem gewissen Alter anhand der Neigungen, Wünsche und Veranlagung des Kindes über dessen Kastenzugehörigkeit.
Die Männer aus der Unterschicht würden alle 3 Kasten durch einfachste Tätigkeiten etwa 4 Stunden am Tag unterstützen. Dies ist dann ihr Beitrag zur Gesellschaft, ohne sie vollständig in die Arbeiterkaste einzubinden.
Durch die Einführung des Kastensystems wird den Zusammenbruch der Gesellschaft verhindern, die durch ein Missverhältnis von Arbeitern und Nicht-Arbeitern bedroht ist.
Alle 3 Kasten dürfen natürlich eigene Wunschkinder haben, müssen aber parallel die ihnen zugedachte Aufgabe weiterhin erfüllen.
Die Arbeiter sterben also aus, während in die arbeitslose Schicht immer mehr Kinder hineingeboren werden, die nie gelernt haben, zu arbeiten.
Die Lösung dieses Problems könnte aus dem Indischen kommen. Deutschland führt das Kastensystem ein. Künftig wird es also 3 Kasten geben:
1) Arbeiter
2) Gebärer
3) Betreuer
Die Arbeitende Kaste entspräche den heutigen Arbeitnehmern. In dieser Kaste ist es üblich zu arbeiten und eher ungewöhnlich - aber nicht verboten - Kinder zu haben. Diese Kaste ist zur Bereitstellung aller Waren und Dienstleistungen für alle Kasten verantwortlich.
Die Gebärende Kaste rekrutiert sich aus Frauen aus der Unterschicht, die kein Interesse an geregelter Arbeit haben. Wie der Name schon sagt, sind diese Frauen ausschließlich für die Geburt der Kinder zuständig und werden dafür von den Arbeitern mit allem Lebensnotwendigen versorgt.
Die Betreuende Kaste würde von den heutigen Sozialpädagogen und Erziehern gestellt. Dieser Kaste fließt die meiste Verantwortung zu. Sie entscheidet über die Väter für die Gebärer und zieht die Kinder auf. Auch diese Kaste wird von den Arbeitern versorgt.
Die Betreuer suchen also aus allen Kasten passende Väter für die Gebärer aus. Für einen ausgesuchten Vater ist es dann auch Pflicht ein Kind zu zeugen. Die Verantwortung für das Kind liegt dann bis zur Geburt bei den Gebärern, im Anschluss bei den Betreuern. Der biologische Vater wird keinen weiteren Kontakt zu diesem Kind haben und trägt auch keine wie auch immer geartete Verantwortung.
Die Selektion von Vater und Mutter durch die Betreuer stellt die optimale Weitergabe von Genen zur allgemeinen Verbesserung der Menschheit sicher. Dies entspricht der darwinistischen Auslese, die wir mit Erreichen der Zivilisation weitgehend aufgegeben haben.
Die Betreuer ziehen das Kind auf und entscheiden ab einem gewissen Alter anhand der Neigungen, Wünsche und Veranlagung des Kindes über dessen Kastenzugehörigkeit.
Die Männer aus der Unterschicht würden alle 3 Kasten durch einfachste Tätigkeiten etwa 4 Stunden am Tag unterstützen. Dies ist dann ihr Beitrag zur Gesellschaft, ohne sie vollständig in die Arbeiterkaste einzubinden.
Durch die Einführung des Kastensystems wird den Zusammenbruch der Gesellschaft verhindern, die durch ein Missverhältnis von Arbeitern und Nicht-Arbeitern bedroht ist.
Alle 3 Kasten dürfen natürlich eigene Wunschkinder haben, müssen aber parallel die ihnen zugedachte Aufgabe weiterhin erfüllen.
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Mittwoch, 5. März 2008
Frau Ypsilanti und die Hessenwahl...
bashar, 11:25h
Tja, nun ist es soweit. Entgegen aller Versprechen von vor der Wahl, wird sich Frau Ypsilanti wohl nun doch mit den Stimmen der Linksfraktion zur hessischen Ministerpräsidentin wählen lassen.
Die Umfragewerte der SPD fielen daraufhin auf ein historisches Tief von 24%.
Was ich als unglaubliche Dreistheit empfinde ist, dass sie sich in Interviews als die Siegerin der Wahl ausgibt. In meiner Welt ist der 2. Platz in einer Wahl kein Sieg und der 1. Platz keine Niederlage. Aber Herr Schröder hat das ja sehr schön bei der letzten Bundestagswahl vorgemacht, wie man sich auch als Verlierer seine Macht sichern kann.
Glücklicherweise gibt es doch so etwas wie Gerechtigkeit. Denn um als MP gewählt zu werden, müssen die Linken sie wählen. Das werden sie wahrscheinlich auch tun, aber der Vorsitzende der Linken hat schon von einem enormen "Vertrauensvorschuss" gesprochen. Vorschuss... Er will also - verständlicherweise - etwas dafür zurückbekommen, dass er die SPD mitwählt. Aktive Gespräche zwischen SPD und Linke - auch das ein Bruch des Wahlversprechens - sind also unvermeidlich.
Unvermeidlich deswegen, weil die aktuelle Situation einer 5% Partei massive Macht in die Hände legt. Frau Y. kann nur mit den Stimmen der Linken gewählt werden, aber genauso gut kann sie durch ein Misstrauensvotum von CDU, FDP und Linken auch wieder abgewählt werden.
Sollte die SPD also die Linken nach der Wahl zur MP ignorieren, wird Frau Y wohl nicht lange MP bleiben. Nun ist sie also auf Gedeih und Verderb den Linken ausgeliefert. Eine Tatsache, die hoffentlich bis zur nächsten Bundestagswahl im Gedächtnis bleiben wird...
Die Umfragewerte der SPD fielen daraufhin auf ein historisches Tief von 24%.
Was ich als unglaubliche Dreistheit empfinde ist, dass sie sich in Interviews als die Siegerin der Wahl ausgibt. In meiner Welt ist der 2. Platz in einer Wahl kein Sieg und der 1. Platz keine Niederlage. Aber Herr Schröder hat das ja sehr schön bei der letzten Bundestagswahl vorgemacht, wie man sich auch als Verlierer seine Macht sichern kann.
Glücklicherweise gibt es doch so etwas wie Gerechtigkeit. Denn um als MP gewählt zu werden, müssen die Linken sie wählen. Das werden sie wahrscheinlich auch tun, aber der Vorsitzende der Linken hat schon von einem enormen "Vertrauensvorschuss" gesprochen. Vorschuss... Er will also - verständlicherweise - etwas dafür zurückbekommen, dass er die SPD mitwählt. Aktive Gespräche zwischen SPD und Linke - auch das ein Bruch des Wahlversprechens - sind also unvermeidlich.
Unvermeidlich deswegen, weil die aktuelle Situation einer 5% Partei massive Macht in die Hände legt. Frau Y. kann nur mit den Stimmen der Linken gewählt werden, aber genauso gut kann sie durch ein Misstrauensvotum von CDU, FDP und Linken auch wieder abgewählt werden.
Sollte die SPD also die Linken nach der Wahl zur MP ignorieren, wird Frau Y wohl nicht lange MP bleiben. Nun ist sie also auf Gedeih und Verderb den Linken ausgeliefert. Eine Tatsache, die hoffentlich bis zur nächsten Bundestagswahl im Gedächtnis bleiben wird...
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